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HanseNet-User-Forum • Thema anzeigen - Deutsche Telekom knöpft Kunden Geld für Uralt-Telefone aus d

Deutsche Telekom knöpft Kunden Geld für Uralt-Telefone aus d

Hier kann über alles und nichts diskutiert werden

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Deutsche Telekom knöpft Kunden Geld für Uralt-Telefone aus d

Beitragvon Lars.Berlin » Mi, 12 Sep 2012 12:13

Die deutsche Telekom verlangt auch weiterhin Geld für die Nichtabmeldung von Uralt-Telefonen wie "Actron B" oder "Dallas".

Kunden, die es in den 1970er und 80er Jahren versäumt haben, ihre Telefone bei der deutschen Bundespost abzumelden, zahlen bis heute monatliche Rechnungen.

2,51 Euro werden zurzeit monatlich für das "Actron B" verlangt, während früheren "Dallas"-Nutzern 3,74 Euro abgeknöpft werden. Die Telekom vertritt die Meinung, die Kunden seien selbst Schuld, denn sie hätten die Telefone ja abmelden können.

Quelle: http://www.golem.de/news/bundespost-kunden-zahlen-weiter-fuer-telefone-aus-den-80er-jahren-1209-94481.html


Greetz Larsi.
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Beitragvon ts-soft » Mi, 12 Sep 2012 18:08

Für angemeldete, aber nicht mehr anmeldepflichtige Geräte, wie Zweitwecker, AWADO (autom. Wechsel-Schalter-Dose) usw. wird meines Wissens nach auch weiterhin Gebühr erhoben. Das wird sich bei dem Verein nie ändern, die "Arbeiten" teilweise immer noch nach dem selbem Schema, wie zu Postzeiten :mrgreen:
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Beitragvon Corrado-HH » Mi, 12 Sep 2012 18:48

Und hier die Lösung (steht auch so im Text):
Wer einen Vertrag hat, den er nicht mehr braucht, sollte ihn kündigen.

Die Lösung ist manchmal so nah und einfach.
Gruß Corrado-HH

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Beitragvon mikrogigant » Mi, 12 Sep 2012 19:24

Manchmal kündigt aber auch die Telekom. Beispielsweise wurden uralte T-Net- und T-ISDN-Standard-Verträge im Rahmen einer "Bereinigung des Tarifportfolios" gekündigt und die betroffenen Kunden aufgefordert, in einen aktuellen (und meist teureren) Telekom-Tarif zu wechseln. Wer das nicht getan hat, dem wurde der Anschluss abgeschaltet.

Eigenartigerweise sah man aber keine Veranlassung, auch bei steinalten Endgeräte-Mietverträgen etwas zu bereinigen. Fair wäre es beispielsweise gewesen, die Miete spätestens ab dem Zeitpunkt nicht mehr zu berechnen, an dem der Anschluss von VDo/ADo auf TAE umgerüstet wurde (ab da lassen sich Endgeräte mit dem alten Anschluss nämlich nicht mehr anschließen). Da nur die Bundespost bzw. die Telekom solche Umrüstungen machen durften, sollte dort auch bekannt sein, ob und wann eine solche erfolgt ist. Aber nein, die Endgeräte-Miete wurde munter weiter kassiert, und das auch für Geräte, die mangels passenden Anschlusssteckers gar nicht mehr einsatzfähig waren.

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Beitragvon Mydgard » Do, 13 Sep 2012 20:04

@ Corrado-HH: So einfach ist das nicht, wie ich selbst grade bemerken durfte ...

Meine Großmutter ist ins Altersheim umgezogen und hat ihr Analoges Telefon von der Telekom mitgenommen. Beim Studium der Telefonrechnung kam heraus, das da immer noch ein Wählscheibentelefon berechnet wurde mit 1,53 (netto) oder so.

Beim Umzug mussten wir für sie (hat Demenz, kann das also nicht selbst machen), den Tarif wechseln (irgendwas mit Call Start oder so), dabei haben wir das Wählscheibentelefon gekündigt. Eine Mitarbeiterin der Telekom hat das per Email bestätigt und gesagt, wir müssten das Telefon nicht zurückschicken!

Tja, das war im Februar 2012 ... das Telefon wird weiterhin berechnet jeden Monat ... bisher habe ich 4-5 Emails hin geschrieben, jedes mal antwortet jemand anderes und jedes mal gibt es eine Entschuldigung und sie würden das sofort kündigen und gut schreiben ... passieren tut natürlich gar nichts.
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Beitragvon Corrado-HH » Fr, 14 Sep 2012 21:33

Telekom halt. Ich kenne das ja auch von denen, aber irgendwann kommt das.

Mit Glück wird das doppelt und dreifach bearbeitet, sodass man am Ende sogar noch daran verdient. Durfte auch monatelang meiner Wechselprämie hinterher schreiben ...
Gruß Corrado-HH

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Beitragvon mikrogigant » Sa, 15 Sep 2012 9:08

Mydgard hat geschrieben:@ Corrado-HH: So einfach ist das nicht, wie ich selbst grade bemerken durfte ...

Meine Großmutter ist ins Altersheim umgezogen und hat ihr Analoges Telefon von der Telekom mitgenommen. Beim Studium der Telefonrechnung kam heraus, das da immer noch ein Wählscheibentelefon berechnet wurde mit 1,53 (netto) oder so.

Beim Umzug mussten wir für sie (hat Demenz, kann das also nicht selbst machen), den Tarif wechseln (irgendwas mit Call Start oder so),
Call Start ist ein Tarif mit Freiminuten und Mindestlaufzeit. Der ist teurer als der Standardtarif. Deiner Großmutter diesen aufzunötigen, obwohl sie ihn nicht benötigt, ist illegal und grenzt an Be_trug. Davon abgesehen wäre die reine Rückgabe eines gemieteten Telefons auch ganz ohne Tarifwechsel möglich gewesen. Allerdings hätte der Telekom-Verkäufer, der euch den Tarif aufgeschwatzt hat, keine Provision kassiert.

Zu diesem Thema passt auch dies:
http://www.n-tv.de/ratgeber/Auftragsbestaetigung-ohne-Auftrag-article7225131.html

Wann immer man in Kontakt mit seinem Telefonanbieter tritt, sollte man hellwach und gut informiert sein. Dann merkt man sofort, wenn einem Blödsinn erzählt wird (was leider nicht nur bei der Telekom so ist).

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Beitragvon Zauber11 » Sa, 15 Sep 2012 9:40

In einer der letzten Markt-Sendungen wurde über so einen Fall berichtet. Die Frau wollte einen schnelleren Internetanschluss. Ihr alter war 10 Jahre alt. Hat sie auch von der Telekom schnell bekommen. Nur leider war in ihrem Wohnort nicht die Möglichkeit, die versprochenen bzw. verkaufte Schnelligkeit abzurufen. Teilweise hatte sie gar keinen Empfang. Saß zum Schluss im Internetcafé. Total gefrustet die Frau! War mit Vermietungen von Ferienwohnungen selbständig und hatte jetzt Probleme, die Buchungen online durchzuführen und mit den Kunden in Kontakt zu treten.
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Beitragvon Mydgard » Sa, 15 Sep 2012 15:34

@ Mikrogigant: Hehe, bevor Du dich hier weit aus dem Fenster lehnst, solltest Du evtl. doch erst mal die Telekom Homepage aufrufen :mrgreen: :google:

http://www.telekom.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/EKI-PK-Site/de_DE/-/EUR/ViewProductDetails-Start?StageProductRefID=0802101000195_0003%40EKI-PK&ProductRefID=0110001000054%40EKI-PK&CatalogCategoryID=VDgFC7ITUyQAAAEd2lQm7tO5

Call Start ist der Grundtarif für 17,95 ohne Freiminuten oder Flatrates etc. Gut, er hat 12 Monate Vertragslaufzeit
Sonst wird auf der Homepage der Telekom nur noch Call Basic und Call Comfort angeboten. Call Basic ist der Tarif mit den Frei Minuten, kostet aber 2 Euro mehr.

Der Tarifwechsel war nötig laut Telekom, wegen Umzug, war aber auch ok, ihre Grundgebühr ist dadurch gesunken.

Und das man theoretisch das Telefon auch so zurückgeben kann, versteht sich ja von selbst, das war / ist ein Extraposten auf der Rechnung. Kein Vertragsbestandteil ihres alten Tarifes.
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Beitragvon mikrogigant » Sa, 15 Sep 2012 19:11

Mydgard hat geschrieben:Call Start ist der Grundtarif für 17,95 ohne Freiminuten oder Flatrates etc. Gut, er hat 12 Monate Vertragslaufzeit
Stimmt, du hast recht. Ich habe den Tarif mit "Call Basic" verwechselt :stupid: Als "Grundtarif" würde ich den Tarif aber trotzdem nicht bezeichnen, denn das ist nach wie vor "Call Plus" ohne Mindestlaufzeit. Allerdings ist dessen Grundgebühr teurer als die von Call Start. Dafür gehen die Minutenpreise bei 1,6 Cent los, während die Gesprächsminute bei Call Start mindestens 2,9 Cent kostet (ob man bei einem Altenheimbewohner die Nutzung von Call by Call erwarten darf, wage ich zu bezweifeln).

Mydgard hat geschrieben:Sonst wird auf der Homepage der Telekom nur noch Call Basic und Call Comfort angeboten. Call Basic ist der Tarif mit den Frei Minuten, kostet aber 2 Euro mehr.
Da wiederum hast du (und vermutlich auch der Telekom-Verkäufer) unrecht <klick> 8)

Mydgard hat geschrieben:Der Tarifwechsel war nötig laut Telekom, wegen Umzug,
Aha, wegen Umzug, nicht aber wegen der Rückgabe des Telefons. Das ist was anderes. Mir ist übrigens neu, dass man seinen Telefonanschluss ins Altersheim mitnehmen kann. Ich habe schon mehrfach Umzüge von Verwandten in verschiedene Altersheime miterlebt. In keinem Fall konnte der bisherige Anschluss mitgenommen werden. Vielmehr wurde das Telefon immer über die Haustelefonanlage des Altersheims geschaltet, was die Sache nicht nur deutlich billiger gemacht hat als ein Telekom-Anschluss (im letzten Fall lag die Grundgebühr bei knapp 8 Euro/Monat, während die Gesprächskosten denen der Telekom entsprachen), sondern es wurden auch kostenlose Interngespräche innerhalb des Heims möglich. Dadurch konnte man das Pflegepersonal direkt anrufen.

Mydgard hat geschrieben:war aber auch ok, ihre Grundgebühr ist dadurch gesunken.
Aber nur minimal. Ich gehe davon aus, dass die alte Dame vorher einen T-Net Standard oder T-Net Call Plus hatte. Die kosteten zuletzt um die 16,30 Euro pro Monat. Hinzu kam die Telefon-Miete von ca. 1,80 Euro (brutto), macht unterm Strich 18,10 Euro. Das sind gerade mal 15 Cent mehr als das, was Call Start kostet. Dafür hat man 1 Jahr Mindestlaufzeit an der Backe. Wenn allerdings absehbar ist, dass am Tarif nichts mehr spontan geändert werden muss, ist auch ein Tarif mit Mindestlaufzeit ok. Es muss speziell bei Bewohnern von Altenheimen aber gewährleistet sein, dass sich der Vertrag vorzeitig beenden lässt, wenn der Inhaber verstirbt.

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Beitragvon newsletter001 » Sa, 15 Sep 2012 20:29

mikrogigant hat geschrieben:Mir ist übrigens neu, dass man seinen Telefonanschluss ins Altersheim mitnehmen kann. Ich habe schon mehrfach Umzüge von Verwandten in verschiedene Altersheime miterlebt. In keinem Fall konnte der bisherige Anschluss mitgenommen werden.

Vielleicht ist das regional unterschiedlich, aber hier in Hamburg kenne ich mehrere Heime und in alle kann man seinen Anschluß (und damit auch die alte Rufnummer) problemlos umziehen.
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Beitragvon Mydgard » Sa, 15 Sep 2012 20:40

Genau, und es ist ja in Hamburg (Hospital zum Heiligen Geist). Der Vormieter (der dann gestorben ist) hatte auch einen normalen Telefonanschluss.

Call Plus ist aber auch ein wenig seltsam, nur die Ortsgespräche sind günstiger, dafür ist alles andere teurer ... ist aber eigentlich auch Banane, meine Großmutter hat noch nie den Anbieter gewechselt, wollte das auch nie. Call by Call hat sie früher benutzt, als sie noch fitter war. Außerdem wird Call Plus erst mal nicht angezeigt, wenn man auf der Telekom Homepage auf Telefonie klickt.
Gut, hätte man das vorher gewusst, hätten wir vielleicht auch Call Plus ausgewählt ... allerdings ruft meine Großmutter auch gerne mal auf dem Handy an, und da ist Call Start wieder günstiger.

Und das Argument mit dem Beenden falls eine Person stirbt ist irgendwie seltsam. Natürlich lässt sich jeder Vertrag damit beenden, wenn ein Vertragspartner nicht mehr lebt, wie will der andere dem Toten dann etwas berechnen bitte?
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Beitragvon newsletter001 » Sa, 15 Sep 2012 20:58

[OT]
Mydgard hat geschrieben:Und das Argument mit dem Beenden falls eine Person stirbt ist irgendwie seltsam. Natürlich lässt sich jeder Vertrag damit beenden, wenn ein Vertragspartner nicht mehr lebt, wie will der andere dem Toten dann etwas berechnen bitte?
Das stimmt so pauschal nicht. Nur wenn vertraglich festgelegt ist, das der Vertrag mit dem Tod des Vertragsnehmers endet, ist dem auch so. Ansonsten gehen laufende Verträge ins Erbe über und müssen ggf. von diesen bedient werden, wenn der Vertragspartner sich nicht kulant zeigt.
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Beitragvon ts-soft » Sa, 15 Sep 2012 21:36

Ist das Sicher? Lt. dieser Quelle: http://www.bestattungsplanung.de/bestattung/todesfall/kuendigung-bei-todesfall.html
besattungsplanung hat geschrieben:Ein bestehender Telefonvertrag oder ein Handyvertrag kann sofort gekündigt werden und wird üblicherweise innerhalb weniger Tage stillgelegt.

Von einer solchen Handhabung würde ich eigentlich ausgehen (vielleicht bin ich auch nur etwas Naiv)
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Beitragvon newsletter001 » Sa, 15 Sep 2012 21:51

Ja, das ist sicher, wobei es bei bestimmten Verträgen ein Sonderkündigungsrecht von Gesetzteswegen gibt. Andere Verträge laufen aber über den Tod hinaus weiter. Bei z.B. Mietverträgen wäre es ja fatal, wenn nach dem Tod des Mieters die dort mitwohlende Familie auf der Straße sitzen würde, weil der Vertrag mit dem Tod des Vertragsnehmers hinfällig wäre.
Aber die meisten Dienstleistungsverträge, die ich kenne, haben eine "Todesfallklausel" drin, daher kann man es wohl "üblich" nennen, davon auszugehen, das die meisten Verträge nach dem Tod einfach zu kündigen sind. Nur verlassen würde ich mich eben nicht drauf, wenn es nicht explizit im Vertrag steht.
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Beitragvon mikrogigant » Sa, 15 Sep 2012 23:36

Mydgard hat geschrieben:Und das Argument mit dem Beenden falls eine Person stirbt ist irgendwie seltsam. Natürlich lässt sich jeder Vertrag damit beenden, wenn ein Vertragspartner nicht mehr lebt, wie will der andere dem Toten dann etwas berechnen bitte?
Mietverträge lassen sich zwar mit dem Tod des Mieters kündigen, allerdings nur mit der regulären Kündigungsfrist (3 Monate). D. h. die Erben müssen nach dem Tod des Mieters noch für 3 Monate Miete zahlen. Dessen bin ich mir ganz sicher, denn ich war bereits in genau dieser Situation. Ich halte es daher nicht für ganz ausgeschlossen, dass auch bei Telefonverträgen nach dem Tod eines Vertragspartners keine außerordentliche, sondern nur eine ordentliche Kündigung möglich ist. Im Falle eines 12-Monats-Vertrags würde das bedeuten, dass die Erben noch bis zum regulären Vertragsende dafür zahlen müssen. Ist aber nur eine Vermutung von mir.

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Beitragvon newsletter001 » Sa, 15 Sep 2012 23:46

Gerade bei Mietverträgen gibt es aber seit einigen Jahren eine gesetzliche Sonderregelung ("Überlegefrist"). Nach Kenntnisnahme des Todes beträgt das Kündigungsrecht für die Erben 4 Wochen.

Jetzt aber bitte wieder BTT. Danke.
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Beitragvon Benni80 » Mo, 31 Dez 2012 12:40

http://www.dominik-schwarz.net/telekom-kuendigen/
Mal zum Thema Telekom kündigen und bissl was zum Lachen unters Volk zu bringen :3
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Beitragvon mikrogigant » Mo, 31 Dez 2012 18:35

Der Mann hatte ja eine Engelsgeduld. Ich hätte den Vertrag zunächst unter Verweis auf §46 (8) TKG außerordentlich gekündigt. Eine Berechnung ungerechtfertigter Beträge hätte ich genau einmal reklamiert und um Rückerstattung gebeten und, wenn diese nicht erfolgt wäre, alle zu Unrecht abgebuchten Lastschriften kommentarlos zurückgebucht. Der Nachteil dieser Vorgehensweise: sie liefert kein Material für einen so lustigen Blog :wink:

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Beitragvon Corrado-HH » Mo, 31 Dez 2012 19:14

Völlig andere Sachlage, oder? Und wer nun immer erwartet, dass die Telekom einer Kündigung statt gibt, nur weil man ins Ausland zieht ... oder hatte er keine MVLZ?
Gruß Corrado-HH

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Beitragvon mikrogigant » Di, 01 Jan 2013 3:04

Corrado-HH hat geschrieben:Völlig andere Sachlage, oder? Und wer nun immer erwartet, dass die Telekom einer Kündigung statt gibt, nur weil man ins Ausland zieht ... oder hatte er keine MVLZ?
Ob es eine MVLZ gibt oder ob die Telekom der Kündigung stattgibt, ist irrelevant. §46 (8) TKG gibt dem Kunden eindeutig das Recht zur außerordentlichen Kündigung, falls der Anbieter am neuen Wohnort nicht liefern kann (und das dürfte auf die DTAG in Zürich zutreffen). Und über das Gesetz kann sich auch die Telekom nicht hinwegsetzen. Das tut sie aber, wenn sie die Kündigung nicht akzeptiert. In diesem Fall ist es absolut legitim, die Zahlungen einzustellen. Einer Klage kann der Kunde gelassen entgegensehen (sofern er frist- und formgerecht gekündigt und alle berechtigten Forderungen beglichen hat), denn auch ein Richter darf sich nicht über das TKG hinwegsetzen.

In der Regel sind die Justiziare der Provider aber so schlau, es nicht auf einen Prozess ankommen zu lassen, wenn ihnen vom Kunden signalisiert wird, dass der die einschlägigen Paragrafen kennt. Dann ist nämlich davon auszugehen, dass der Kunde sich nicht einschüchtern lassen und auch nicht aus Unwissenheit zahlen wird. Einen Justiziar, der trotz eindeutiger Rechtslage zu Ungunsten des Providers auf Zahlung besteht, würde ich entlassen, denn er verursacht dem Unternehmen unnötige Kosten.

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Beitragvon newsletter001 » Di, 01 Jan 2013 13:35

Diese Fassung des TKG gilt aber erst seit 10.Mai 2012. Vorher, und wir haben das entsprechende BGH Urteil hier im Forum ja diskutiert, gab es explizit keinen Anspruch auf Sonderkündigung bei Umzug.
Man weiß nicht, wie akurat die Zeitangaben in o.g. Blog sind, ich persönlich halte es für wenig realistisch, das jemand "im Juni" den Entschluß fasst auszuwandern und am 1. Juli dann bereits weg ist. Zumal sich die Schweiz für die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung sicher etwas Zeit nimmt und der Wohnungsmarkt in Zürich auch nicht unbedingt als leicht2 bezeichnet werden kann.
Auch die reguläre Kündigungsfrit bei der Telekom lässt sich so nicht einhalten, einen Monat hätte der Blogger also in jedem Fall noch GG zahlen müssen. Wenn der Blogger aber sogar bereits Anfang Mai, oder vorher bei der Telekom gekündigt hat, galt das alte TKG und perdü ist´s mit der Sonderkündigung.
Wie auch immer, liest sich jedenfalls unterhaltsam und wird der Dramaturgie wegen vermutlich leichte literarische Freiheiten in Anspruch genommen haben. :-)
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Beitragvon mikrogigant » Di, 01 Jan 2013 18:07

Ich habe mich erstmal an die im Blog genannten Daten gehalten. Wenn die nicht stimmen, ist das natürlich Pech.

Es gibt auch ein paar andere Unklarheiten in dem Blog. Eingangs schreibt der Verfasser, dass er den Router zurückgeschickt habe. Das lässt auf die Kündigung eines DSL-Anschlusses schließen. Etwas weiter unten (unter "Anfang August 2012") ist jedoch ein Screenshot einer E-Mail zu sehen, in der von der Kündigung eines Mobilfunkvertrags die Rede ist. Weiter unten geht es dann wieder ganz klar um einen DSL-Anschluss (im Kündigungsformular, das als Scan unter "22. September 2012" zu sehen ist, geht es um Call&Surf Comfort IP (5)). Zur Erhellung des Sachverhalts trägt dieses Durcheinander nicht wirklich bei.

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Beitragvon newsletter001 » Di, 01 Jan 2013 21:38

Es gibt noch mehr Ungereimtheiten, z.B. die Anrufe der Rückgewinnunghotline. Das die im Ausland auf ner schweizer Nummer anrufen um Kunden zurückzuholen schließe ich mal aus, zumal ja die neue Rufnummer der Telekom vermutlich eh unbekannt ist. In der alten Wohnung dürften ihn Anrufe nicht mehr erreichen und die mögliche Erklärung einer Anrufweiterschaltung in die Schweiz würde ich auch ausschließen, denn warum sollte jemand eine Rufnummer, die er (vermeintlich) gekündigt hat dann weiterleiten...
Wie gesagt, ich denke da etwas künstlerische Freiheit am Werk gewesen.
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