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HanseNet-User-Forum • Thema anzeigen - Künftig Haftung für ungesichertes WLAN? [Update 12.05.2010]

Künftig Haftung für ungesichertes WLAN? [Update 12.05.2010]

Hier kann über alles und nichts diskutiert werden

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Künftig Haftung für ungesichertes WLAN? [Update 12.05.2010]

Beitragvon Corrado-HH » Do, 18 Mär 2010 21:44

Ich dachte ja eigentlich, dass es die Haftung längst gibt ...

Auszug:
Künftig Haftung für ungesichertes WLAN?
Der Bundesgerichtshof berät derzeit darüber ob Nutzer eines ungesichertes WLAN-Anschlusses künftig haften müssen, wenn sich Dritte Zugang verschaffen und den offenen Zugang für illegale Aktivitäten missbrauchen. (Marc Sauter, 18.03.2010)
Unverschlüsseltes WLAN bald haftbar? (im Bild: Ein UMTS-Stick) [Quelle: siehe Bildergalerie] Gegenwärtig prüft der Bundesgerichtshof (BGH), welche Partei bei Missbrauch eines offenen WLAN-Zugangs haften muss - der Betreiber oder derjenige, der an Anschluss missbraucht. In beiden Fällen geht beispielsweise eine Urheberrechtsverletzungen wie der illegale Download einer Musikdatei eindeutig auf die IP des Betreibers zurück, selbst wenn dieser zum Zeitpunkt des Missbrauchs nicht anwesend war.

Genau dieser Fall trat während eines nachweislichen Urlaubes eines Mannes auf: Ein Unbekannter klinkte sich in seinen ungesicherten WLAN-Anschluss ein und lud den "Sommer unseres Lebens" von Sebastian Hämer herunter. Die Plattenfirma 3p erhob daraufhin Klage. Der BGH berät nun, ob der Betreiber haften muss - das Oberlandesgericht sprach den Mann frei, da er "keine Prüfungspflicht dergestalt, dass er seinen WLAN-Anschluss gegen unbefugte Nutzung durch Dritte sichern müsse" habe. Der BGH dagegen lässt durchblicken, dass WLAN-Anschluss leicht zu verschlüsseln sei und damit eine "Gefahrenquelle" für den Missbrauch durch Dritte ermöglicht.

Der Termin für die Urteilsverkündung stand zum Zeitpunkt dieses Artikels noch nicht fest.

Quelle: PCGH
Gruß Corrado-HH

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Beitragvon Segfault » Do, 18 Mär 2010 22:22

Grundsätzlich entscheiden da die Gerichte bei Urheberrechtsverstöße verschieden.
Wird auch Zeit dass da mal ne einheitliche Regelung getroffen wird.
Bin gespannt was dabei raus kommt.
Mitstörerhaftung is schon ein heißes Eisen... ich frage mich wie die man das in einer WG löst... jeder ein eigenen DSL Anschluss geht ja nicht... und die 5 GB UMTS Flats kann man ja auch nicht als Internet bezeichnen.
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Beitragvon Joe » Do, 18 Mär 2010 23:36

Primär geht es dabei nur um einen Business Case: Mit Abmahnungen läßt sich inzwischen besser verdienen als mit dem regulären Verkauf der Ware.

:loler:

Kein Jurist wird seinem Kollegen sein Geschäftsmodell zerstören.
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Beitragvon vector2a » Do, 18 Mär 2010 23:49

L-O-L!
Da wird jemand verknackt, weil das einloggen in einen unverschlüsselten AP sowas wie "Hacken" sei, und nu soll wer dran sein, weil er nicht verschlüsselt... Deutschland und seine Richter. :roll:
Und was ist mit WEP? Ist man damit aus dem Schneider? ;) :mrgreen:
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Beitragvon Joe » Fr, 19 Mär 2010 1:22

Du wärst nicht mal dann aus dem Schneider, wenn die Studenten der Plattenfirmen die IP-Adressen in ihren "beweiskräftigen Screenshots" würfeln würden und Du überhaupt kein WLAN hast. :roll: Bei Arcor wurde ja auch schon mal wegen eines Zahlendrehers ein Unschuldiger wegen Kinderporno hingerichtet. :-?

Wirksamer Schutz sind Provider, die überhaupt keine Daten rausrücken. Das ist wohl gerüchteweise bei Hansenet (noch) der Fall. Bei T-Home, 1&1 und Co. ist Dein Kundendatensatz immer in der Lostrommel der dynamischen IP-Lotterie mit drin und wenn Deine Nummer gezogen wird, bist Du dran. :mrgreen:
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Beitragvon Corrado-HH » Mi, 12 Mai 2010 17:45

Update:
http://www.zdnet.de/it_business_hintergrund_konsequenzen_aus_dem_wlan_urteil_des_bundesgerichtshofes_story-11000006-41531914-1.htm

Auszug:
Für sämtliche offenen WLAN Anschlüsse in Deutschland bedeutet das Urteil das Aus. Der Bundesgerichtshof stellt fest, dass Anschlussinhaber ihren Anschluss bei der erstmaligen Installation nach dem neuesten Stand der Technik absichern müssen. Ein offenes WLAN wird also nicht geduldet. Im konkreten Fall muss demnach die Familie sicher stellen, dass der illegale Tausch von Musik nicht noch einmal über ihren Anschluss stattfindet. Passiert das doch, werden gegebenenfalls mehrere tausend Euro Strafe fällig. Hotels, Internet-Cafés und Wohngemeinschaften müssen nun möglicherweise nachrüsten.

Nachtrag:
Zum aktuellen Thema gibt es eine entsprechende Mitteilung der Pressestelle des BGH und einen Artikel bei Heise.de.
Zuletzt geändert von Corrado-HH am Do, 13 Mai 2010 10:27, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Nachtrag eingefügt
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Beitragvon Falcon » Mi, 12 Mai 2010 20:09

Hotels, Krankenhäuser etc haben in der Regel ja ein Radiusbasiertes Zugangssystem oder mit ner MAC-Account-Registrierung.

Die Cafés, mit denen ich bis jetzt zu tun hatte, ändern auch alle paar Wochen das Kennwort, damit die Leuts im Haus daneben nicht allzuviel davon belegen.

Die tatsächlichen Auswirkungen dürften sich also in Grenzen halten. Selbst Fonera funktioniert ja mit ner Nutzerkennung.
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Beitragvon vector2a » Mi, 12 Mai 2010 20:23

Was aber ist mit Hotspot-Betreibern, die ihren Kunden (Gratis)Gutscheine ausgeben, wie z.B. bei Starbucks? Oder bei Hotspot-Systemen auf Campingplätzen, etc. wo man sich anonym (-> Bargeld) einen Surfgutschein für x Stunden kaufen kann?
Bin gespannt, was die Hotspot-Anbieter demnächst dazu erklären werden.
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Beitragvon Segfault » Mi, 12 Mai 2010 20:56

Und wie ist das überhaupt mit Internetcafes ??? Gut man kann kein Filesharing betreiben aber bestimmt auch ne Menge böser Sachen machen....
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Beitragvon vector2a » Mi, 12 Mai 2010 20:58

...da gibts doch was von Zensursula. 8)
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Beitragvon Joe » Do, 13 Mai 2010 1:48

Man kann auch einfach eine Prepaid-Karte beim Discounter kaufen, in den UMTS-Stick stecken und surft dann darüber völlig anonym.

Aber die Realität hat ja deutsche Juristen noch nie sonderlich interessiert... :lol:
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